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Purrfekte Freunde für einen mauztastischen Sturkopf

Es war ein glitzernder Tag, an dem die weiße Einhornkatze Purricorn auf leisen Flauschpfoten durch den Zuckerstangenwald schlich. Getrieben von ihrem leeren Magen war sie auf der Suche nach Leckereien. Als Einzelgängerin war sie es gewohnt sich selbst zu versorgen und sich nicht auf andere zu verlassen. Geprägt von Enttäuschungen in der Vergangenheit, möchte sie nun mit allen Mitteln ihren eigensinnigen Sturkopf durchsetzen - getreu dem Motto: Mit dem Horn zuerst durch die Wand.

Geschickt schlängelte sie sich zwischen den klebrigen Zuckerstangen hindurch und spähte um jede Ecke. Dabei überlegte sie sich, worauf sie heute Appetit hatte. Denn die freche Katze war sehr wählerisch und ließ nur die feinsten Köstlichkeiten an ihre Regenbogenzunge. So strich sie leise und alleine durch die Glitzerwelt und achtete darauf niemandem zu begegnen. Angekommen am Rande des Süßholzraspelwaldes, kitzelte ein köstlicher Geruch ihre Schnurrhaare. Purricorn folgte der Spur bis zu einer kleinen Lichtung. Der magische Geruch schwebte von einem duftendenden Haufen Plätzchen zu ihr rüber, der von zwei leuchtenden Augen begutachtet wurde.

Bisu, der beste Freund des Pummeleinhorns, hüpfte vor den Keksen hin und her und mampfte ab und zu genüsslich einen davon. Über ihm zog Hummel ihre Kreise und genoss die glitzernden Sonnenstrahlen. Kekse waren genau das, worauf Purricorn gewartet hatte. Leise schlich sie sich an Bisu heran und schnappte im richtigen Moment zu. Ihre sonst so weichen Pfötchen hatten die Krallen ausgefahren und zogen mit aller Kraft an dem Keks, den Bisu gerade in der Schnauze hatte. Völlig erschrocken ließ Bisu den Keks los und schaute Purricorn verwirrt an.

Glücklich über ihre neueste Eroberung sprang diese zur Seite und begab sich auf die Flucht. Bisu tapste hinter ihr her, noch völlig überrascht, aber dennoch neugierig geworden: Das musste wohl ein neues Spiel sein, das er noch nicht kannte. Auch das Interesse der kleinen Hummel wurde geweckt und sie flog aufgeregt dem schwächer werdenden Duft des stibitzten Kekses nach. Ohne darauf zu achten, wohin sie rannte, fand Purricorn sich schnell am Fuße eines Zuckerberges wieder. Sie würde es niemals schaffen, auf den Zuckerberg zu klettern, bevor Bisu und Hummel sie erreichten. Also blieb sie entschlossen stehen, bereit sich ihren Keks erneut zu erkämpfen. Sie machte zickig einen Katzenbuckel und fauchte Bisu und Hummel entgegen.

Was ihr bei all dem nicht aufgefallen war: sie wurde die ganze Zeit beobachtet! Das Pummeleinhorn hatte nicht nur den Keksklau beobachtet, sondern sie auch während ihrer Flucht begleitet. Nun trat Pummel aus dem Schatten einer Süßholzraspelwurzelstange hervor und ging langsam auf Purricorn zu. Bisu sprang freudig vor der unruhigen Einhornkatze hin und her, darauf wartend, dass das neue Spiel weiterginge. Auch Hummel wartete gespannt darauf, was als nächstes passieren würde. Purricorn war sichtlich verwirrt und fauchte die anderen heftig an. Ihren Keks würde sie nicht wieder abgeben!

Doch Pummel lächelte sanft, legte einen kleinen Berg Kekse nieder und sagte zur Purricorn: „Wir teilen gerne. Wenn du Hunger hast, komm doch mit uns mit. Wir haben noch viel mehr Kekse. Die reichen für uns alle.“. Vollkommen überrascht und verunsichert zuckten Purricorns Augen zwischen Pummel und dem Kekshaufen hin und her. Bisu, Hummel und das flauschige Einhorn drehten sich um und machten sich auf den Rückweg. Die freche Einhornkatze schlang schnell die Kekse hinunter und fing währenddessen an zu grübeln.

Sie hatte versucht leckere Kekse zu stibitzen und trotzdem waren sie nett zu ihr gewesen. Neugierig geworden, was das für eine Gruppe sein könnte, erschnupperte Purricorn ihre Spur und schlich leise hinter ihnen her...

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