Wenn der Hundebauch Probleme macht – und was wirklich hilft 🐶
Wenn der Hundebauch Probleme macht – und was wirklich hilft 🐶
Mein Hund Nacho wurde lange gebarft. BARF steht für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“ – also eine Fütterung mit rohem Fleisch und Gemüse. Viele schwören darauf – ich auch, denn bei meinem vorherigen Hund Diego hat es wunderbar funktioniert. Doch was für den einen Hund gut ist, passt nicht automatisch für den anderen. Für Nacho war BARF leider überhaupt nicht geeignet.
Immer wieder begann der Tag mit morgendlichem Erbrechen. Nach Rücksprache mit dem Tierarzt bekam ich den Tipp, ihn spät abends zu füttern und zusätzlich einen Löffel Quark oder Joghurt zu geben, damit der Magen über Nacht nicht „leer läuft“. Das half zunächst tatsächlich.
Doch dann kam die nächste Phase.
Plötzlich erbrach Nacho auch tagsüber – etwa alle zwei bis drei Wochen. Dazu kamen lautes Magengrummeln, Durchfall und starke Übelkeit. Manchmal ging es ihm so schlecht, dass er das Futter komplett verweigerte. Verständlich – aber genau das verschärfte das Problem: Ein leerer Magen führte bei ihm zu noch stärkerer Übersäuerung. Ein echter Teufelskreis.
Wir waren mehrfach wegen derselben Beschwerden beim Tierarzt. Nacho bekam jeweils eine Spritze gegen Übelkeit, die ihm schnell half, sodass er wieder fressen konnte. Doch es war reine Symptombehandlung – die Ursache blieb bestehen.
Einmal eskalierte die Situation: massives Sodbrennen, panisches Würgen, sogar Blut im Kot. Sein gesamter Magen-Darm-Trakt war stark gereizt. Spätestens da war klar: So kann es nicht weitergehen.
Ursachenforschung statt Symptombekämpfung
Ich begann intensiv zu recherchieren – und wurde eher verunsichert als schlauer. Jeder Anbieter versprach das „beste“ und „verträglichste“ Futter. Ich wollte jedoch nicht weiter experimentieren, sondern fundierte Antworten.
Also griff ich zum Telefon und sprach mit Kai Nagel, Geschäftsführer von BUBECK, sowie mit Joe Rahn, einem Spezialisten für Tierernährung und Diätetik. Durch unsere langjährige Kooperation und einer gemeinsamen Podcast-Folge kannte ich beide bereits.
Sie erklärten mir sehr nachvollziehbar, was vermutlich in Nachos Magen passiert war: BARF verlangt der Verdauung viel ab. Gerade sensible Hunde können dadurch immer wieder in eine Übersäuerung geraten – und so gerät der gesamte Magen-Darm-Trakt aus dem Gleichgewicht.
Bei Nacho war genau das offenbar der Fall.
Die Futterumstellung
Auf Empfehlung stellte ich komplett um: auf schonend gebackenes Trocken- und Dosenfutter von BUBECK. Die Leckerchen hatte Nacho ohnehin schon lange gut vertragen. Neu hinzu kam ein fester Bestandteil am Abend: ein BUBECK Hundekuchen direkt vor dem Schlafengehen, damit sein Magen über Nacht ausreichend gepuffert ist.
Das Besondere an diesem Futter ist die schonende Backweise. Es wird natürlich haltbar gemacht, ohne dass Vitamine zerstört werden, wie es bei stark erhitztem, extrudiertem Industriefutter häufig der Fall ist. Künstliche Zusätze sind dadurch nicht nötig. Außerdem ist es besonders knackig und pflegt gleichzeitig die Zähne. Das ist auch der Grund, wieso ich so gerne mit BUBECK arbeite - ich habe euch das in diesem Blog Beitrag zusammengefasst: Hundeliebe beginnt im Napf
Für Nachos empfindlichen Magen war das ein entscheidender Unterschied. Seit der Umstellung hat Nacho keinerlei Probleme mehr mit Magenübersäuerung. Kein Erbrechen. Kein lautes Magengrummeln. Kein Durchfall.
Vor allem aber: kein leidender Blick mehr, keine Tage voller Übelkeit, kein Teufelskreis aus Futterverweigerung und weiterer Übersäuerung. Sein Bauch ist ruhig – und damit ist auch unser Alltag wieder entspannt.
Manchmal bedeutet Verantwortung, Dinge zu hinterfragen und neue Wege zu gehen. Für Nacho war diese Veränderung die beste Entscheidung.